Warum die PFAS-Regulierung weit über die Chemieindustrie hinausgeht
PFAS (Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) sind eine Gruppe langlebiger Industriechemikalien, die aufgrund ihrer Eigenschaften in zahlreichen industriellen Anwendungen eingesetzt werden.
Da sich PFAS in Umwelt und Grundwasser anreichern können, verschärfen europäische und nationale Behörden schrittweise die Anforderungen an Überwachung, Dokumentation und Risikominimierung.
Für Betreiber von Entwässerungssystemen entsteht daraus eine neue Verantwortung.
Denn unabhängig davon, ob PFAS oder andere Schadstoffe transportiert werden, steigt die Erwartung an Betreiber, nachweisen zu können:
- dass ihre Infrastruktur dicht ist,
- dass Risiken erkannt und dokumentiert werden,
- dass Zustände regelmäßig bewertet werden,
- und dass potenzielle Umweltbelastungen minimiert werden.
Die PFAS-Diskussion wird damit zu einem Treiber für eine grundsätzlich stärkere Betreiber- und Infrastrukturverantwortung.
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